Blick auf die Weinkellerei Sonnenmulde Weinflaschen Blick auf die beleuchtete Weinkellerei in der Nacht Andreas und Kathrin Menschen bei der händischen Weinernte Spätlese bei gefärbtem Herbstlaub Barriquefässer Weingarten neben Waldstück, gefärbtes Herbstlaub Herbstlich gefärbte Weingärten um Gols Sonnenaufgang durch morgendlichen Bodennebel aus dem Windräder über den Weingärten aufragen Weingarten am Hang, gefärbtes Herbstlaub Weingartenreihen im Hochsommer, 1 Monat vor der Ernte Lesewagen gefüllt mit frisch geernteten Trauben Blick über Weingärten mit beginnender herbstlicher Blattfärbung Das Barriquelager

Weinlese 2018

2018-08-21 - 17:03

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Hans Schreiner schneidet Trauben und legt sie in eine Scheibtruhe.
Traubenernte per Hand.

Das Jahr der frühesten Weinernte die es je gab! Noch nie haben wir am 20. August mit der Ernte begonnen, aber heuer war es soweit. Gestern haben wir reife, gesunde Grüner Veltliner Trauben geerntet. Die waren zwar von einem jungen Weingarten, der noch nicht so viele Trauben trug und daher früher reif wurde. Trotzdem, der Klimawandel ist hier und wir müssen damit umgehen.

An die wochenlangen Temperaturen von über 35° C haben wir uns mittlerweile schon gewöhnt. Normalerweise bremsen diese die Reife der Trauben und verzögern somit die Weinlese. Heuer hat es aber zwischendurch immer wieder geregnet, gerade ausreichend um unsere Reben gut zu versorgen und darum sind wir so extrem früh dran.

Die Qualität der Trauben ist ausgezeichnet und auch mit dem Ertrag sind wir, so wie es sich im Moment abzeichnet, durchaus zufrieden. Nur die Hitze stört. Um ihr auszuweichen haben wir gestern um 04.30 h in der Früh geerntet, morgen starten wir dann schon um 02.00 h. In so einem Fall erntet man natürlich mit einer Lesemaschine. Im Dunkeln findet man nämlich per Hand keine Trauben. Aber wenn das Jahr so gut verläuft wie heuer, gibt es praktisch keine schlechten Trauben die man aussortieren müsste. Da ist eine Maschinenlese durchaus vernünftig, vor allem weil zu heiße Trauben bei der Ernte ganz andere Probleme aufwerfen. Bei warmen Temperaturen vermehren sich Mikroorganismen schneller als wenn es kalt ist. Für eine saubere Verarbeitung ist Kühle also Pflicht - und das geht besser wenn man in der Nacht erntet.

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