Sonnenaufgang durch morgendlichen Bodennebel aus dem Windräder über den Weingärten aufragen Lesewagen gefüllt mit frisch geernteten Trauben Weingarten neben Waldstück, gefärbtes Herbstlaub Blick auf die Weinkellerei Andreas und Kathrin Blick über Weingärten mit beginnender herbstlicher Blattfärbung Menschen bei der händischen Weinernte Barriquefässer Weingarten am Hang, gefärbtes Herbstlaub Herbstlich gefärbte Weingärten um Gols Das Barriquelager Spätlese bei gefärbtem Herbstlaub Weingartenreihen im Hochsommer, 1 Monat vor der Ernte Blick auf die beleuchtete Weinkellerei in der Nacht Sonnenmulde Weinflaschen

Weinlese 2014

2014-09-30 - 18:05

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Die heurige Weinlese ist zwar noch nicht ganz vorbei, die meisten unserer Trauben haben wir aber schon geerntet. Nur der relativ spät reifende Cabernet Sauvignon wartet noch auf seine Ernte. Und so lässt sich nun schon ein erster Überblick über den aktuellen Jahrgang gewinnen.

Die feuchte Witterung im August und Anfang September verlangte uns einige Flexibilität ab und erforderte mehrere schnelle Anpassungen unserer Pläne. So mussten wir manche Sorten früher ernten als wir ursprünglich vor hatten und außerdem schon im Weingarten sehr genau aussortieren um nur gesunde und reife Trauben zu erhalten. Andere kamen dafür etwas später dran und so wird unser Sortiment in heuer möglicherweise ein bisschen anders ausfallen als in den vergangenen Jahren. Wir werden sehen.

Wie sieht es aktuell aus? Unsere Weißen sind meist noch mitten in der Gärung. Junger Welschriesling und Rosé sind sogar schon fast ganz fertig und werden wahrscheinlich bereits in zwei Wochen abgefüllt. Es gibt also bald die ersten 2014er Jungweine! Die Roten haben ihre Vergärung zum Teil ebenfalls schon abgeschlossen. So wie es aussieht ist 2014 ein Jahr für sehr fruchtige Weine. Auch die Roten entwickeln sich ganz gut, durchaus kräftig und voll. Aber bei den extraschweren Kalibern müssen wir dieses Jahr wohl ein paar Abstriche machen. Wir werden sehen, aber vermutlich wird es keinen 2014er Capella geben. Die Zweigelt Trauben waren einfach nicht reif genug. Dafür versprechen wir uns recht viel vom Blaufränkischen. Vielleicht gibts hier, nach über zehn Jahren, wieder mal einen Barrique.

Eines zeigt ein Jahr wie 2014 auf jeden Fall. Nur wer schnell und gekonnt auf die Entwicklung des Jahrgangs reagiert kann auch in einem Jahr, das weit vom Optimum entfernt liegt, gute Weine erzeugen. Wer einfach nach altbekanntem Schema arbeitet, wird es heuer schwer haben akzeptable Qualitäten zu erzielen. Wir denken uns ist das ganz gut gelungen. Die ersten Jungweine werden schon in Kürze als Kostprobe herhalten können und wir sind schon genauso gespannt wie alle die schon auf den ersten 2014er warten.

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